Bodybuilding Basics - Guide Für Neueinsteiger Und Frauen

28-04-2021
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Bodybuilding – ein Sport mit den endlosen Vorurteilen. Die einen sehen im Bodybuilding lediglich einen Sport, bei dem schwere Männer in ihren Speedo-Badehosen Posen vorführen, während andere wiederum Bodybuilding mit übertrainierten Frauen assoziieren, die breiter sind, als ihre Männer daheim. Es gibt aber auch die, die nur an Arnold Schwarzenegger denken, sobald der Begriff Bodybuilding fällt. Dabei hat der Sport einiges mehr zu bieten!

All diese Vorurteile sind auch der Grund, warum so viele Menschen das Bodybuilding ablehnen. Viele haben auch die Befürchtung innerhalb kürzester Zeit "zu muskulös" zu werden. Wenn es doch nur so einfach wäre...

In folgendem Artikeln werden mit den überholten Vorurteilen aufräumen und mehr Licht ins Dunkel bringen. Dabei gehen wir auf die Grundlagen des Bodybuildings ein, klären die größten Bodybuilding-Irrtümern auf und befassen uns auch mit den so umstrittenen “Bodybuilding-Substanzen“.

DIE GRÖßTEN BODYBUILDING-IRRTÜMER

1. Ich werde zu muskulös, wenn ich ins Fitnessstudio gehe

Diese Ansicht ist vor allem bei Frauen weit verbreitet. Aber so funktioniert Bodybuilding nicht. Ganz und gar nicht. Im Gegensatz zu anderen Sportarten reicht es im Bodybuilding nämlich nicht aus, lediglich nur zu trainieren. Das Training setzt die Reize für den Muskelaufbau, jedoch wachsen die Muskeln erst dann, wenn auch die Ernährung und die Regeneration stimmen. Dies passiert jedoch nicht über Nacht, demnach könnt ihr bedenkenlos den Sport ausüben ohne Gefahr zu laufen am nächsten Tag wie Ronnie Coleman auszusehen.

2. Bodybuilding ist ungesund

Wie bereits oben erwähnt, spielt neben dem Training auch die Ernährung und die Regeneration eine wichtige Rolle. Ohne eine saubere und gesunde Ernährung, sowie ausreichend Schlaf, gäbe es keinen Muskelwachstum. Demnach ist Bodybuilding, entgegen der falschen Vorstellung, alles andere als ungesund. Wer sich gut ernährt, seinen Körper im Fitnessstudio täglich trainiert und fit hält und im Nachhinein ausreichend schläft und sich erholt, der lebt alles andere als ungesund. Die meisten Menschen verwechseln jedoch Hormonpräparate mit Nahrungsergänzungsmitteln und sind deshalb der Meinung, dass Bodybuilding ungesund wäre. Darauf werden wir später nochmal eingehen.

3. Man verbringt zu viel Zeit im Fitnessstudio

Dieses Denken ist der Grund dafür, warum viele Menschen nicht ins Fitnessstudio gehen, da sie "keine Zeit dafür haben". Dabei muss man garnicht so viel Zeit im Gym verbringen. Im Gegenteil, man kann auch mit nur 3 Trainingseinheiten pro Woche schon nach kurzer Zeit sehr gute Ergebnisse erzielen, vorausgesetzt man trainiert nicht nur hart, sondern auch smart!

BODYBUILDING BASICS SPEZIELL FÜR NEUEINSTEIGER UND FRAUEN

Wie bereits oben erwähnt, ist die Ernährung bei einem Sport, wie dem Bodybuilding, enorm wichtig. Wenn ihr als Ziel habt euch lediglich ein wenig zu bewegen und fit zu halten, so müsst ihr eure Ernährung nicht zwangsläufig umstellen. Wenn ihr jedoch mehr erreichen wollt, so musst ihr eure Ernährung definitiv dem Sport anpassen und demnach umstellen.

Falls ihr nicht direkt ins Fitnessstudio gehen wollt, so macht es Sinn vorab daheim mit Body-Weight-Übungen und eigenen Gewichten, oder evtl. auch Geräten (vorausgesetzt ihr habt diese daheim), zu trainieren und in ruhiger Atmosphäre erst einmal die Übungen und Techniken langsam zu erlernen. Wenn ihr daheim nicht mehr weiterkommt, so könnt ihr den nächsten Step gehen und eine Mitgliedschaft im Fitnessstudio abschließen, wo ihr dann auch mit einem Trainer einen gut durchdachten und auf euch angepassten Trainingsplan erstellen solltet.

Wichtige Basics, welche ihr anfangs versuchen sollten zu befolgen:

  • Trinkt mindestens 1 Liter Wasser pro 20 kg Körpergewicht
  • Esst mindestens 5 Mal am Tag, alle 2-3 Stunden
  • Nehmt ca. 1,5 – 2 g Eiweiß pro kg Körpergewicht zu euch
  • Nehmt ca. 4 - 6 g Kohlenhydrate pro kg Körpergewicht zu euch
  • Nehmt genügend Vitamine, Mineralstoffen, sowie gute Fette und Ballaststoffe zu euch
  • Gute Proteinquellen: Hähnchen, Pute, Rindfleisch und Fisch
  • Gute Kohlenhydratquellen: Brauner Reis, Bulgur und Hafer

Aller Anfang ist schwer, jedoch lasst euch davon nicht demotivieren! Mit der Zeit kommt auch das Wissen und ihr werdet mit jeder Trainingseinheit und Mahlzeit euch und euren Körper immer besser kennenlernen und dann auch genau abwägen können, was für euch am besten funktioniert und was nicht. Ein letztes Werkzeug geben wir euch noch mit an die Hand und dieses nennt sich: Nahrungsergänzungsmittel!

NAHRUNGSERGÄNZUNGSMITTEL

Nahrungsergänzungsmittel sind Produkte, welche Nährstoffe, wie beispielsweise Proteine, Vitamine, oder Mineralstoffe, in konzentrierter Form enthalten. Ganz wichtig: Nahrungsergänzungsmittel sind keine Steroide und enthalten demnach auch keine Hormone!

Der Zweck von Nahrungsergänzungsmitteln ist es, euch mit Nährstoffen zu versorgen und somit eine Abhilfe bei der Abdeckung der benötigten Nährstoffen zu schaffen.

Eine der beliebtesten Nahrungsergänzungsmittel für Einsteiger ist zum Beispiel Jumbo Professional, welches im Wesentlichen aus Eiweiß und Kohlenhydraten besteht. Eine Portion Jumbo ist nährstofftechnisch vergleichbar mit einer Mahlzeit bestehend aus Huhn, Reis und Gemüse.

FAZIT

Bodybuilding ist wahrscheinlich der Sport mit den meisten Vorurteilen und Irrtümern. Glaubt nicht alles, was erzählt wird und macht euch stets euer eigenes Bild, denn wie wir herausgefunden haben, sind die meisten Vorurteile, mit denen der Sport bis heute zu kämpfen hat, komplett sinnfrei. Wir hoffen, wir konnten euch, vor allem unseren Neueinsteigern und Ladies, einige Tipps mit an die Hand geben.


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